Psychosomatische Beschwerden 

Auszug Diplomarbeit Autogenes Training Thema Stress & Burnout, Prävention und Behandlung

 

Sodbrennen, Kopf- und Rückenschmerzen, Zähneknirschen, hoher Blutdruck, ständiger Harndrang, Schwindelgefühl oder Tinnitus sind Ausdrucksformen der Psyche bei krank machenden Lebensbedingungen, Denk- und Verhaltensweisen. Stress- und Burnout werden von zahlreichen psychosomatischen Beschwerden begleitet, die im Autogenen Training mit entsprechenden Suggestionen gezielt behandelt werden können. 

 

Werden beispielsweise Aggressionen nicht ausgelebt, wird das Nervensystem daueraktiviert was je nach Veranlagung zu Entzündungen der Magenschleimheut (bis hin zur Entwicklung von Magengeschwüren), Bluthochdruck, Migräne oder Arthritis etc. führen kann. 

 

Negative Gedanken und Gefühle können sich auf die Organe niederschlagen. Stress strapaziert beispielsweise das Herz, Sorgen den Magen, Trauer die Lunge, Ärger die Leber und Angst die Nieren.

 

Gedanken erzeugen Emotionen, mit positiven Gedanken kann man seine Gefühle positiv beeinflussen. Deshalb ist ein positiver Voice Dialog immens wichtig. 

 

Autogenes Training hilft mit der ersten Übungseinheit seine Gedanken positiv zu lenken. Mit jeder Übungseinheit werden positive Gedanken mehr und mehr zur Gewohnheit und lösen Negativspiralen ab.

 

Sehr empfehlenswert sind einige Reikibehandlungen im Vorfeld oder begleitend. Nicht nur um das Grund-Wohlbefinden wieder herzustellen, sondern auch weil es hilft, sich selbst und seine Bedürfnisse wieder wahrzunehmen. 

 

Um psychosomatische Beschwerden vernünftig bzw. nachhaltig zu behandeln, müssen die zugrundeliegenden Ursachen geklärt und mitbehandelt werden.

 

Mittels KIP (fortgeschrittenes Autogenes Training, für Neulinge ca. ab der vierten AT Sitzung möglich) lassen sich Spannungszustände längst vergangener, verdrängter Konfliktsituationen aus der frühesten Kindheit bis hin zu aktuellen Spannungen auflösen. Ist die innere Spannung gelöst, erlischt auch der damit verbundene Konflikt, bzw. das Problem und die Beschwerden.

 

Bei katathymen Imaginationen zeigen sich symbolisch aktuelle Befindlichkeiten Wesenszüge, Verhaltensmuster, Ressourcen, Motivationsstrukturen und zentrale unbewusste Beziehungskonflikte bis zur frühesten Kindheit. Nach individuellen Problemthemen können Situationen wieder- und neu erlebt werden. Vorgänge, die üblicherweise nur aus der Hypnose bekannt sind, werden im Autogenen Training proaktiv statt suggestiv durchgeführt. 

 

(Oben genannter Text ist als Teil meiner AT Diplomarbeit auf Autogenes Training ausgerichtet, obwohl natürlich alles auch für Hypnose zutrifft, denn Autogenes Training ist ein Kind der Hypnose)