Wie aus Dauerstress Burnout wird - Die Entstehung einer Nebennierenschwäche

Stressphase 1: In der akuten Stressphase tritt zunächst nervöse Unruhe auf. Die von den Nebennieren produzierten Stresshormone Kortisol, Adrenalin und Noradrenalin sind ständig erhöht.

 

Stressphase 2: Hält der Stress weiter an, braucht der Körper das «beruhigende Glückshormon» Serotonin im Dauerstress für andere Stoffwechselprozesse, wodurch der Serotoninspiegel sinkt. Die Stresshormone Adrenalin und Noradrenalin bleiben hoch, dadurch wird auch das Immunsystem belastet. Durch die hohe Produktion von Stresshormonen für die der Körper Mikronährstoffe braucht, entstehen Mängel. Der Körper beginnt zu dekompensieren. Schlafstörungen folgen, da Serotonin auch für die Bildung des Schlafhormons Melatonin benötigt wird. Stimmung und Belastbarkeit sinken weiter ab, oft begleitet von diffuser Angst. Man fühlt sich morgens wie gerädert. Durch den Serotoninmangel kommt es oft zu Heisshunger, gerne auf einfache Kohlenhydrate, wie Zucker, Nudeln, Weissbrot, etc. (s.u. metabolischer Stress). Essstörungen können die Folge sein. Auch ständiges Frieren kann ein Zeichen von Serotoninmangel sein, ebenso wie ein geringes Durstgefühl.

 

Stressphase 3: Ist die Stressbelastung weiterhin dauerhaft hoch, kommen Erschöpfung und Tagesmüdigkeit hinzu. Zunächst erhöht sich der Kortisolspiegel, ein typisches Zeichen von chronischem Dauerstress, aber auch sein Gegenspieler, das DHEA. Die Nebennieren müssen in dieser Phase unaufhörlich grosse Mengen an Kortisol und DHEA produzieren. Durch den hohen Kortisolspiegel ist eine Gewichtsabnahme nicht möglich. Erhöhter Koffeinkonsum sorgt für zusätzlichen metabolischen Stress. Der Verbrauch an den für die Hormonproduktion benötigten Mikronährstoffen ist in dieser Phase extrem hoch. Erschöpfen sich die Nebennieren durch die anhaltend hohe Produktion von Stresshormonen und/ oder ist der für die Herstellung der Hormone notwendige Vorrat an Mikronährstoffen aufgebraucht, so kommt es zur Nebennierenschwäche.

 

Das Nebennierenhormon DHEA hat Einfluss auf Muskelaufbau, Fettstoffwechsel, Immunsystem, sowie die Produktion der Sexualhormone.

 

Burnout Phase: Die Nebennieren sind durch die Dauerbelastung erschöpft, der Kortisolspiegel sinkt (Kortisolmangel), auch das als Anti-Aging-Hormon bekannte DHEA, Adrenalin und Noradrenalin werden nicht mehr ausreichend produziert. Der Patient kann den Belastungen des Alltags nicht mehr standhalten, fühlt sich bei jeder Anforderung überfordert. Die massive körperliche und seelische Erschöpfung verhindert, dass die Betroffenen ihr Alltagsleben noch meistern können.

 

 

Metabolischer (stoffwechselbedingter) Stress durch ungesunde, nährstoffarme Nahrung aus einfachen Kohlenhydraten, wie z.B.

  • Zucker 
  • Alkohol 
  • Weissmehlprodukte, weisse Nudeln, weisser Reis 
  • Frittiertes
  • Koffeinkonsum

Quelle: Dr. S. Mund

 

Wenn wir psychosomatische Störungen als Alarmzeichen sehen statt sie zu ignorieren und uns durch Entspannung und gezielte Affirmationen (positive Leitsätze) schützen, lässt sich die Negativspirale mit wenig Aufwand tatsächlich in eine Positivspirale wandeln.

 

Bildquellen: palverlag.de und evidero.de

SunQi Power Mentalcoaching Angela Traut

früher ACT Tatkraft & Lebensenergie ZH